Zum Inhalt
Als zehntes und zudem kränkliches Kind einer Adelsfamilie wird es bald klar, daß Hildegard in ein Kloster soll und möchte. Als sie 14 Jahre alt ist, ist es soweit: mit ihrer älteren Cousine Jutta von Sponheim sowie einer weiteren Jutta zieht sie in eine Klause in der Abtei Disiboden ein. Schon als Kind hatte sie Visionen, die als Erwachsene auch von der Kirche anerkannt werden. So darf sie - extrem ungewöhnlich für eine Frau dieser Zeit - schreiben, predigen und die Bibel auslegen. Daneben entwickelt sie ein großes Wissen um die Heilkunst.
Im Laufe der Jahre wächst das Frauenkloster stark an; nach dem Tod der Jutta von Sponheim wird Hildegard ihre Nachfolgerin. Schließlich wagt sie mit ihren Schwestern den Neuanfang auf dem Rupertsberg bei Bingen, wo sie ein neues Kloster gründet. Auch hier strömen die Menschen herbei zur berühmtesten und wohl klügsten Frau des Mittelalters.
Über die Autorin
Maria Regina Kaiser wurde 1952 in Trier geboren und hat in Frankfurt/M. Alte Geschichte, Archäologie und Hispanistik studiert. Nach dem Studium war sie zehn Jahre in der Forschung, später für einige Jahre als Lektorin tätig. Seither ist sie freischaffende Autorin. Mit ihrer Familie lebt sie in Bad Camberg.
Rezension(en) / weitere Angaben
- Kaiser, Maria Regina: Hildegard von Bingen - Rezension von Bernhard Gregor vom 23. August 2018
Hinweis: Bibliographische Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit.