Goudge, Elizabeth: Das Testament des Mr. Adam (Rezension von Michael L.)
Zum Inhalt
Die Hauptperson dieses Romans ist Mr. Adam, der Dekan der Kathedrale einer englischen Kleinstadt im 19. Jahrhundert. Er wollte während seiner Amtszeit vor allem den benachteiligten Menschen seiner Gemeinde helfen, kam aber aufgrund der alltäglichen Herausforderungen seiner gewichtigen Tätigkeit nicht so recht dazu. Er wurde in seinem Amt stets mehr gefürchtet als geliebt, wobei er sich auch schwer den Mitmenschen zu öffnen und ihre Herzen zu gewinnen vermochte. Als er ins Alter kommt, greift die Vorsehung in sein Leben ein und bringt ihn mit sehr unterschiedlichen Menschen zusammen, die alle ihre großen und kleinen Lasten zu tragen haben, aber auch wunderbare menschliche Eigenschaften und Talente besitzen, die es ihm ermöglichen, sich ihnen zu nähern. Da sind vor allem der etwas kauzige alte Uhrmacher Mr. Peabody, ein erklärter Gegner der Kirche, dessen freudlose Schwester Emmy, die Waisen Job und Polly und auch seine eigene verwöhnte Frau. Und so ergibt es sich, daß sie alle im Laufe der weiteren Entwicklungen und angestoßen von höheren Kräften dazu geführt werden, einen achtsameren Umgang miteinander zu lernen und dadurch irgendwie verwandelt zu werden. Sie erfahren das geheimnisvolle Wesen selbstloser Liebe und damit in gewisser Weise auch Erlösung.
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Austin, Lynn: Ein Fenster ins Leben
Sei genau so, wie Gott dich geschaffen hat, und lass dir von niemandem etwas anderes einreden. (Seite 394)
1893: Violet Hayes träumt vom großen Abenteuer, von der wahren Liebe, vom echten Leben. Die Weltausstellung in Chicago liefert der Tochter aus gutem Hause den perfekten Vorwand, der Obhut ihres Vaters zu entkommen und ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Zumal sie gerade herausfinden mußte, daß ihr gesamtes Leben auf einer Lüge basiert.
Doch gänzlich frei ist Violet auch in Chicago nicht. Sie wohnt bei ihrer tiefgläubigen Großmutter, die ganz eigene Vorstellungen davon hat, wie ihre Enkelin ihr Leben gestalten sollte. Und auch ihre drei Großtanten, die unterschiedlicher kaum sein könnten, versuchen Violet für ihr jeweiliges Lebenskonzept zu begeistern. Violet hat die Qual der Wahl. Was möchte sie werden: Heilige, Suffragette, Dame der Gesellschaft? Oder doch lieber Detektivin? Und welchem ihrer Verehrer soll sie ihr Herz öffnen?
Chicago eröffnet Violet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Doch ihren eigenen Weg zu finden, erweist sich als das größte Abenteuer ...
Tuttle, Ivan S.: Die Falle

Zum Inhalt
Tuttle raucht viel, trinkt viel und nimmt Drogen. Mit 26 (im Jahre 1978) hat er eine Thrombose im Bein und muß stationär behandelt werden. Kaum aus dem Krankenhaus entlassen, bekommt er einen Rückfall und ist für einige Zeit klinisch tot. Während der Zeit erlebt er, wie er von einem Dämon in die Hölle gezerrt, dort von einem Engel wieder herausgeholt wird und den Himmel gezeigt bekommt.
In diesem Buch berichtet er von diesem Nahtoderlebnis sowie den Folgerungen, die er daraus gezogen hat.
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