Büchle, Elisabeth: Himmel über fremdem Land
Als Tilla van Campen im Jahre 1908 eine arrangierte Ehe mit dem Berliner Industriellen Joseph Meindorff jr. eingeht, zwingt sie ihre 14-jährige Schwester Demy, sie als Gesellschafterin zu begleiten. Diese tut sich sehr schwer in der neuen Umgebung. Dennoch gelingt es ihr, Kontakte auch außerhalb des Hauses zu knüpfen. Während „das schwarze Schaf“ der Familie, Philippe Meindorff, seinen Militärdienst meist in Deutsch-Südwest-Afrika ableistet, besucht Hannes, der Bruder Josephs, die Kadettenanstalt.
Während der eiserne Wille des Patriarchen Joseph Meindorff sen. allen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben, sind erste Auflösungserscheinungen nicht zu übersehen. Und am Horizont tauchen erste Wolken auf, die sich in ein paar Jahren zum großen Sturm entladen werden.
Lacy, Al & Joanna: Cherokee Rose
„Chief Pathkiller, es ist meine Hoffnung, daß sowohl meine Frau als auch ich nicht mehr unter den Lebenden weilen werden, wenn diese furchtbaren Dinge geschehen werden.“* (Seite 78)
Zum Inhalt
Das Buch beginnt um 1790, als die ersten im Buch auftauchenden Figuren geboren wurden, so daß deren Herkunft kurz erzählt wird. Die eigentliche Handlung setzt dann 1801 ein, als Rosie/Naya nach dem Tod ihrer Eltern von den Cherokee adoptiert wird. Als deren Tochter Cherokee Rose etwa achtzehn Jahre als ist, kommen die Hauptereignisse, um die sich die Handlung dreht, in Schwung: die Vertreibung und gewaltsame Umsiedlung der Cherokee ins Indian Territory im Winter 1838/1839 auf Grund des Indian Removal Act von 1830. Zusammen mit rund vierzehntausend anderen Cherokee muß sie den Weg der Tränen - den Trail of Tears gehen, an dessen Ende über viertausend Tote zu beklagen sein werden.
Einziger Lichtblick ist Lieutenant Britt Claiborne, dessen Großmutter eine Cherokee war. Im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht er zu helfen. Dabei kommen sich Cherokee Rose und Britt Claiborne näher. Doch haben sie wirklich eine Zukunft, sollten sie überleben?
Seemayer, Karin: Der Himmel über Amerika (1) - Rebekkas Weg
Nichts war mehr selbstverständlich. Sie waren auf einem neuen Weg, und es würde kein leichter sein. (Seite 404)

Zum Inhalt
1815 kurz nach der Schlacht von Waterloo, an der Andreas Faber als Soldat teilgenommen hat. Doch nun wird er gesucht und muß fliehen. Unterwegs trifft er einen Täufer, der seine Gemeinde verlassen mußte. Beide müssen ein neues Leben beginnen - und tauschen daher die Identität.
Mit einer Empfehlung in der Tasche und Daniel als neuem Namen trifft Andreas bei den Ammannleit in Schönthal ein und wird aufgenommen. Sobald Gras über seine Sache gewachsen ist, will er weiter. Was allerdings nicht geplant war: er verliebt sich in Rebekka. Und diese, obwohl einem anderen versprochen, erwidert die Gefühle. So wird eine einfache Sache zusehends komplizierter.
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