Rivers, Francine: ... der die Schuld vergibt
Zum Inhalt
In einer kalten Januarnacht wird eine junge Studentin auf dem Weg zum Studentenwohnheim überfallen und vergewaltigt. Der Täter entkommt. Dynah wird schwanger.
Eine Welt bricht für sie zusammen. Was tun mit diesem Kind, dem ungewollten Ergebnis eines Verbrechens? Wird ihr christliches Elternhaus sie durch diese Krise tragen? Oder ihr Verlobter? Die christliche Privatuniversität, an der sie studiert? Werden die Anti-Abtreibungsparolen, die sie lernte, halten? Haben nicht doch die anderen recht, zumal der Arzt ohne Nachzudenken Abtreibung als die einzig mögliche Handlungsweise hinstellt?
Abrupt aus ihrem wohlbehüteten Dasein herausgerissen, erlebt und erleidet Dynah den Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zwischen raschen Beteuerungen und der Realität. Ist Gott auch in dieser Katastrophe da?
Packend und einfühlsam schildert Francine Rivers in diesem Roman die Problematik um Abtreibung, Schuld, Vergebung und Ja zum Leben. Ein Buch, das Mut machen will.
Büchle, Elisabeth: Hoffnung eines neuen Tages
Die vergangenen Jahre haben mich gelehrt, dass so gut wie nichts ohne Grund geschieht, selbst wenn wir den Sinn hinter den Geschehnissen nicht sofort, vielleicht sogar nie verstehen können. (Seite 214)
Wir schreiben das Jahr 1917. Der Krieg, der zu Weihnachten 1914 schon beendet sein sollte, dauert noch immer an, und fordert mehr und mehr seinen Tribut. An der Front, bei den Meindorffs in Berlin und auch bei Robert und Anki in Petrograd. So, wie die Welt langsam in Krieg und Chaos versinkt, brechen die Familien und Strukturen zusammen und auseinander, und „unsere Helden“ sind mittendrin im Geschehen. Um das Übel noch zu vergrößern, treibt auch Karl Roth immer noch sein Unwesen. Ruhe gibt es also nirgendwo in dieser unruhigen, in den Geburtswehen einer neuen Zeit.
Seemayer, Karin; Der Himmel über Amerika (2) - Esthers Entscheidung
„Vielleicht sehen auch die Ältesten irgendwann ein, dass es nicht ausreicht, ein Unrecht als solches zu erkennen, sondern dass man etwas dagegen tun muss. Weil man Unrecht sonst möglich macht.“ (Seite 107f)
Zum Inhalt
Es ist über vierzig Jahre her, daß die Amischen aus Schönthal nach Pennsylvania ausgewandert sind. Inzwischen ist die Enkelgeneration herangewachsen. Auch wenn die Amisch für sich leben, werden sie doch mehr und mehr in die aktuellen Tagesereignisse hineingezogen. Immer wieder tauchen entlaufene Sklaven auf der Flucht nach Norden auf, und schließlich beginnt der Sezessionskrieg.
Esther ist behütet aufgewachsen, aber wie ihre Großmutter Rebekka eher ein „Freigeist“ unter den Amisch. Als sie einen schwer verletzten Soldaten auf dem Grundstück findet, rettet sie ihn und pflegt ihn gesund. Durch den häufigen Kontakt bleibt ein sich Näherkommen nicht aus. Doch hätte eine Beziehung zwischen den beiden - einer Amisch und einem Südstaatensoldaten - überhaupt eine Chance?
Weiterlesen: Seemayer, Karin; Der Himmel über Amerika (2) - Esthers Entscheidung
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