Klassen, Julie: Die Herberge von Ivy Hill (Rezension von Bernhard Gregor)

Sie seufzte wehmütig. „Und jetzt sind wir hier. Keine von uns lebt das Leben, von dem wir geträumt haben.“ (Seite 481)

 

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Jane Bell erbt nach dem Tod ihres Mannes überraschend die Herberge „The Bell“. Da sie zum Einen noch zu sehr trauert, sich zum Anderen die Führung des Unternehmens nicht recht zutraut, läßt sie sich von ihrem Schwager Patrick sowie der ungeliebten Schwiegermutter Thora helfen. Schwierig wird es, als die Bank unversehens ein Darlehen, von deren Existenz Jane nicht wußte, fällig stellt. Es verbleiben nur zwölf Wochen, ihr Erbe zu retten.
Durch die gemeinsamen Interessen verstehen sich Jane und Thora im Laufe der Zeit besser, doch immer wieder gibt es neue Rückschläge, als ob sich jemand gegen das „Bell“ verschworen hätte. Nebenbei geht das Leben weiter und bringt neue Hoffnungen mit sich. Aber reicht das, um das „Bell“ zu retten?

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Klassen, Julie: Die Magd von Fairbourne Hall

Wer kein guter Diener ist, ist auch kein guter Herr. (Platon, Seite 456)

 

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Margaret Macy wird in drei Monaten 25 Jahre. Dann darf sie über ein beträchtliches Erbe verfügen. Dieses will sich jedoch ihr Stiefvater unter den Nagel reißen, weswegen er sie zwingen will, seinen Neffen zu heiraten. Flucht ist Margarets einzige Möglichkeit, dem zu entgehen. Um unterzutauchen, verdingt sie sich als Hausmädchen auf Fairbourne Hall. Dem Haus, welches Nathaniel Upchurch, dessen Heiratsantrag sie vor zwei Jahren abgelehnt hatte, gehört. Während sie ihre Pflichten als Hausmädchen lernen muß, darf sie sich auf keinen Fall zu erkennen geben. Unterdessen versucht der Stiefvater, ihrer habhaft zu werden.

 

 

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Lodge, Hillary Manton: Journalistin auf Abwegen

Ich musste an dem festhalten, was ich glaubte. Also, was glaubte ich? (Seite 262)

 

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Die Journalistin Jayne Tate wird nach dem Tod ihres Vaters vom Chef in Zwangsurlaub geschickt. Durch das Foto eines Amischmädchens kommt sie auf die Idee, einen Bericht über die Amisch zu schreiben. Also begibt sie sich nicht auf Urlaubs-, sondern auf Recherchereise.
Dabei trifft sie auf Levi Burkholder, der sie mit Informationen versorgt und mit einer Familie bekannt macht, bei der sie einige Zeit wohnen kann. Daß es sich dabei um seine eigene Familie handelt, verschweigt er erstmal. Je mehr Jayne hinter die Kulissen der Gastgeberfamilie blicken kann, um so mehr erkennt sie die "Bruchstellen" in ihrem eigenen Leben und langsam dämmert ihr, daß das mehr als eine reine Recherchereise wird.

 

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