Hunter, Denise: Love is on the Air
Allen tat es so leid. Jeder bot ihr Hilfe an. Jeder wollte für sie beten. Sie hatte bisher nicht gewusst, wie leer solche Worthülsen waren. (Seite 175)
Zum Inhalt
Nachdem Bradys geschiedene Frau Audrey bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, folgt der nächste Schock: er ist gar nicht der leibliche Vater seines Sohnes Sam. Zu allem Überfluß beantragen Audreys Eltern das Sorgerecht. Die Chancen, daß er Sam behalten könnte, stünden ungleich besser, wäre er verheiratet. Doch woher so schnell eine Frau nehmen? Oder wäre eine Vernunftehe mit Hope, die er schon sein ganzes Leben lang kennt, die Lösung?
Es kommt eine Entwicklung in Gang, die ihre eigene Dynamik entfaltet und bald außer Kontrolle geraten zu scheint.
Büchle, Elisabeth: Hoffnung eines neuen Tages
Die vergangenen Jahre haben mich gelehrt, dass so gut wie nichts ohne Grund geschieht, selbst wenn wir den Sinn hinter den Geschehnissen nicht sofort, vielleicht sogar nie verstehen können. (Seite 214)
Wir schreiben das Jahr 1917. Der Krieg, der zu Weihnachten 1914 schon beendet sein sollte, dauert noch immer an, und fordert mehr und mehr seinen Tribut. An der Front, bei den Meindorffs in Berlin und auch bei Robert und Anki in Petrograd. So, wie die Welt langsam in Krieg und Chaos versinkt, brechen die Familien und Strukturen zusammen und auseinander, und „unsere Helden“ sind mittendrin im Geschehen. Um das Übel noch zu vergrößern, treibt auch Karl Roth immer noch sein Unwesen. Ruhe gibt es also nirgendwo in dieser unruhigen, in den Geburtswehen einer neuen Zeit.
Lodge, Hillary Manton: Journalistin auf Abwegen
Ich musste an dem festhalten, was ich glaubte. Also, was glaubte ich? (Seite 262)
Zum Inhalt
Die Journalistin Jayne Tate wird nach dem Tod ihres Vaters vom Chef in Zwangsurlaub geschickt. Durch das Foto eines Amischmädchens kommt sie auf die Idee, einen Bericht über die Amisch zu schreiben. Also begibt sie sich nicht auf Urlaubs-, sondern auf Recherchereise.
Dabei trifft sie auf Levi Burkholder, der sie mit Informationen versorgt und mit einer Familie bekannt macht, bei der sie einige Zeit wohnen kann. Daß es sich dabei um seine eigene Familie handelt, verschweigt er erstmal. Je mehr Jayne hinter die Kulissen der Gastgeberfamilie blicken kann, um so mehr erkennt sie die "Bruchstellen" in ihrem eigenen Leben und langsam dämmert ihr, daß das mehr als eine reine Recherchereise wird.
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