Austin, Lynn: Rhapsodie der Freundschaft
„Also wenn es einen [Gott] gibt, dann gleicht er meinem Vater aufs Haar. Sie sind beide reich, mächtig und kommandieren die Leute gerne herum wie Figuren auf einem Schachbrett. Keiner von beiden hat mir besonders viel Liebe entgegengebracht, und die Entscheidungen, die sie für mich getroffen haben, dienten stets ihren eigenen Interessen, nicht meinen. Zusammen haben sie mein Leben ruiniert.“ (Helen, Seite 11f)
Michigan 1941. Vier Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten:
Virginia ist mit Leib und Seele Hausfrau und Mutter. Doch sie sehnt sich nach Anerkennung ihrer Arbeit durch ihre Familie. Die frisch verheiratete Rosa will der Mißbilligung ihrer Schwiegereltern entkommen. Doch was soll die lebenslustige New Yorkerin ohne ihren Mann in der Einöde des Westens mit sich anfangen? Helen leidet unter ihrer Einsamkeit als alleinstehende, ältere Frau. Ihr Reichtum kann ihr nicht das geben, wonach sie sich sehnt. Jean, die Jüngste, träumt davon zu studieren und mehr aus ihrem Leben zu machen. Muß sie dafür auf eine eigene Familie verzichten?
Der Angriff auf Pearl Harbor erschüttert die Lebensentwürfe der Frauen. Ihre Arbeit in einer Schiffswerft führt sie zusammen. Mit der Zeit wird dem ungleichen Quartett bewußt, daß sie trotz aller Unterschiede einander viel Kraft und Hoffnung schenken können - als Freundinnen. So gewinnen sie wertvolle Erkenntnisse über sich selbst, das Leben, die Liebe und den Glauben.
Austin, Lynn: Bebes Vermächtnis
Mir ist klar geworden, dass es während unserer kurzen Zeit hier auf der Erde nicht darum geht, was wir erreichen, sondern was für Menschen wir werden. (Seite 405)
Amerika 1920. Harriet Sherwood hat gegen das relativ neue Gesetz zur Prohibition verstoßen, wurde verhaftet und sitzt nun im Gefängnis. „Wie konnte das passieren?“, fragt sie sich immer wieder. Und da sie nun Zeit hat, denkt sie darüber nach, wie sie dort gelandet ist. Sie setzt die Puzzlesteine der Erzählungen ihrer Mutter Lucy, ihrer Großmutter Bebe und Ihrer Urgroßmutter Hannah zusammen und erhält ein Bild ihrer Herkunft, eine Vorstellung davon, was und vor allem wer sie geprägt und zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Hannah, die entflohenen Sklaven bei der Flucht half. Bebe, seit Jahrzehnten aktiv in der Abstinenzlerbewegung und eine der „Mütter“ des Prohibitionsgesetzes und ihre Mutter Lucy, die in der Frauenrechtsbewegung aktiv ist. Allen gemeinsam, wenn auch nicht immer leicht errungen, ist ein starkes Gottvertrauen. Nun ist es an Harriet, ihren Platz im Leben zu finden. In ihrer Gefängniszelle hat sie ausreichend Zeit zum Nachdenken.
Samson, Lisa: Das Gelübde der Mary Margaret
Denn warum sollte Gott einen Menschen, der eine klare Berufung in seinen Dienst bekommen hatte, in eine Ehe mit dem Abschaum der Erde schicken? (Seite 167)
Zum Inhalt
Mary Margaret hat nur einen Herzenswunsch: Gott allein ihr Leben zu widmen. Und das, obwohl sie sich zu Jude hingezogen fühlt, dem rebellischen Freund aus Kindheitstagen. Doch dann verschwindet Jude und kehrt erst nach Jahren zurück: gebrochen, verbittert und schwer krank. Mary Margaret erhält von Jesus einen Auftrag, der sie zutiefst irritiert: Soll sie wirklich ihren innigsten Wunsch aufgeben? Und eine Ehe mit diesem Mann eingehen? Ein Roman, die die Sehnsucht nach einer intensiven und liebevollen Gottesbeziehung entfacht. Ausgezeichnet mit dem Christy Award 2010 in der Kategorie „Bester Roman“.
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