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In jedem Leben kommt einmal die Stelle, da kannst du nichts mehr tun. (Seite 76)

 

Cover: Der Einbruch

 

Zum Inhalt

Ein Dechant hat Gelder unterschlagen, weil er seiner Spielsucht erlegen ist. Der Caritasdirektor Heinz Thiesen soll ihn besuchen und zur Rede stellen, da es sich um einen ehemaligen Studienkollegen handelt. Der Weg dorthin wird für Thiesen ein Weg, um über sein eigenes Leben und seine eigenen Ziele nachzudenken. Auch für ihn ist die Zeit gekommen, Entscheidungen zu treffen.

 

 

 

Kommentar / Meine Meinung

Ein Zufall machte mich auf dieses Buch aufmerksam. Es ist, um mit dem Kritikpunkt anzufangen, sehr schön ausgestattet (Hardcover, Lesebändchen), nur der Satzspiegel dürfte etwas kleiner sein. Die Seiten sind so voll bedruckt, daß man es beim Lesen die Finger auf der Schrift hat. Das ist etwas, was mich persönlich stört und den ansonsten sehr guten Gesamteindruck trübt.

Das Büchlein selbst habe ich gerne gelesen, wenngleich ich nicht verhehlen möchte, daß ich auch mit dem Text ein paar kleinere Schwierigkeiten hatte. Das fängt damit an, daß ich mir die Namen nur schlecht einprägen konnte. „Erzählung“ wird es betitelt, ob der Kürze von nicht mal hundert Seiten sicherlich richtig, aber es bedingt eben auch eine gewisse Kürze des Textes. Von den Figuren, soweit sie länger auftauchten, hatte ich zwar so meine Vorstellung, doch eine etwas ausführlichere Einführung derselben wäre sicherlich hilfreich gewesen, beispielsweise um mir die Namen besser merken zu können. (Was allerdings auch ein eigenes Problem sein könnte, da ich ein ausnehmend schlechtes Namensgedächtnis habe.)

Die Handlung selbst, von der der Autor im Nachwort schreibt, daß sie (die Unterschlagung) in der Realität so wie im Buch beschrieben nie stattfinden könnte, entwickelt sich langsam und umfaßt zeitlich gesehen „nur“ einen Tag. Dieser Tag wird jedoch für Heinz Thiesen wesentlich. Morgens der Besuch beim Arzt, der ihn zu beruhigen sucht. Dann der Auftrag vom Generalvikar, den Dechanten, der Gelder unterschlagen hat, zur Rede zu stellen. Er kennt ihn, der aus reichen Verhältnissen stammt, von früher, sie haben gemeinsam studiert. Der Weg zu ihm gibt Thiesen Gelegenheit, oder besser ist Anlaß, über sein eigenes Leben nachzudenken; über seine Wünsche, seine Ziele. Die er einmal hatte, was daraus geworden ist - und was in den paar Jahren, die ihm noch bleiben, vielleicht daraus werden könnte.

Wollbold sieht diese Geschichte, die er bereits 1993 konzipiert hat, auch etwas als eine Art „Spiegel“ für die Kirche, denn Thiesen denkt an diesem Tag über seinen eigenen Werdegang innerhalb dieser Kirche und die Veränderungen nach. Eine Kirche, die vielleicht zu sehr in der Welt angekommen ist, obwohl das Reich Jesu doch gerade nicht von dieser Welt ist.

Den Text selbst empfand ich über eine gewisse Strecke hin als eher sachlich und nüchtern, was bei den bisherigen Veröffentlichungen des Autors sicherlich angebracht war. Hier hätte ich mir mehr „Farbe“, mehr Emotion gewünscht. Diese Sachlichkeit hat mit etwas das Lesetempo gebremst, was andererseits so verkehrt auch nicht war. Im Laufe des Fortgangs schien es mir, als ob der Autor sich „eingeschrieben“ hatte, oder hatte ich mich an den Stil gewöhnt? Die Szene auf dem Friedhof (Seite 67), so kurz sie ist, ist jedenfalls von einer beeindruckenden Eindringlichkeit.

Am Ende müssen beide - Thiesen wie der Dechant - zu einer Entscheidung kommen. Und vielleicht auch der Leser, der durch die Lektüre angeregt wird, über sein eigenes Leben nachzudenken.

 

Kurzfassung

Die Fahrt zu einem alten Studienkollegen gibt Thiesen Gelegenheit, über sein eigenes Leben nachzudenken. Ein kleines Büchlein, das es wert ist, mehrfach gelesen zu werden.

 

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Über den Autor

Andreas Wollbold wurde 1960 geboren und ist seit 2003 Professor für Pastoraltheologie in München, zudem ist er in der Seelsorge tätig. Er hat bereits zahlreiche, meist Sach- und Fachbücher, veröffentlicht.

 

Bibliographische Angaben

96 Seiten, gebunden, Lesebändchen Verlag: Dominus Verlag, Augsburg 2012

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Ripken, Nik / Lewis, Gregg: Gottes unfassbare Wege

Verfolgung, das ist für uns wie die Sonne, die im Osten aufgeht. Sie kommt immer wieder. Das ist unser Alltag, das ist nichts Besonderes oder Unerwartetes. (Seite 170)

 

Cover: Gottes unfassbare WegeZum Inhalt

Nik Ripken verspürte den Ruf, in die Mission nach Afrika zu gehen, und ging Anfang der 90er Jahre mit seiner Frau Ruth u. a. nach Malawi, um dann für einige Jahre in Somalia unter widrigen Bedingungen den Ärmsten der Armen zu helfen. Schnell war klar, daß man in diesem islamischen Land nur helfen kann, wenn man über Religion oder Glaube kein Wort verliert. Ripken erzählt, wie er mit seinen Helfern dort lange, bevor die UNO auf das Elend aufmerksam wurde, oft unter Einsatz seines Lebens, ganz praktische Hilfe organisierte und leistete.
Als nach rund fünfzehn Jahren die Zeit in Afrika zu Ende ging, begann er, verfolgte Christen auf der ganzen Welt zu besuchen, um von ihnen zu erfahren und zu lernen, wie man auch bei schwerer Verfolgung, etwa in China oder den islamischen Ländern, überleben kann. Dabei bekam er erstaunliche Geschichten und Erlebnisse zu hören, über die er in seinem Buch berichtet.

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Woodsmall, Cindy: Wie Federn im Wind

„Niemand ist frei, Cara. Und die, die glauben, sie wären frei, haben nur nicht lang genug darüber nachgedacht.“ (Seite 312)

Cover: Wie Federn im Wind

Zum Inhalt

Das Leben hat Cara Moore nichts geschenkt. Schon früh verliert sie ihre Mutter durch einen Unfall. Ihre Kindheit und Jugend verbringt sie in Pflegefamilien. Cara heiratet jung, doch nach dem frühen Tod ihres Mannes ist sie gezwungen, mit ihrer Tochter Lori ein Vagabundenleben zu führen. Immer auf der Flucht vor einem Mann, der sie verfolgt, kann sie an keinem Ort lange bleiben.
Eine geheimnisvolle Adresse im Tagebuch ihrer Muter schenkt Cara und Lori neue Hoffnung. Ihre Suche führt sie direkt ins Herz des Amischlandes, nach Pennsylvania. Aber was hatte Caras Muter mit den Amisch zu schaffen? Und warum begegnen ihr die Bewohner von Dry Lake mit Angst und Mißtrauen?
Nur Ephraim Mast, ein junger Schreiner, bietet Cara und Lori seine Hilfe an. Zwei Welten prallen aufeinander. Für Cara beginnt eine Reise zu den Geheimnisses ihrer Vergangenheit und ein Heilungsprozeß für die Wunden der Gegenwart.

 

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Harter, Karen: Der Fluss der uns trägt

Heute war mir schmerzlich klar, dass ich damals nur sehr wenig wusste - sowohl über das Leben als auch über das Sterben. (Seite 32)

Cover: Der Fluss, der mich trägtZum Inhalt

Samantha ist 17 Jahre alt, als sie ihr Elternhaus verläßt und ihrer großen Liebe folgt. Doch sieben Jahre später kehrt sie ernüchtert zurück: allein, mit einem Sohn und schwer krank. Zu ihrer großen Überraschung empfängt sie ihr Vater mit offenen Armen. Nach und nach erkennt sie, daß sie sich in dem Mann, den sie immer nur den Richter genannt hat, nicht nur in dieser Hinsicht getäuscht hat. Beim Fliegenfischen am Fluß ihrer Kindheit beginnt Samantha, sich mit der Vergangenheit zu versöhnen und Vergebung zu finden. Doch ihre Krankheit schreitet erbarmungslos weiter fort.

 

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Pella, Judith: Heimat meines Herzens (Sturmzeiten 4)

„Dann bedeutet Ihr Wort also nichts?“
Der amerikanische Agent lachte.
„Natürlich bedeutet es nichts, ich bin ein Spion.“
(Seite 134)

 

Cover: Heimat meines Herzens

Zum Inhalt

Als die Ereignisse dieses Buches beginnen, ist der 2. Weltkrieg etwa seit einem Jahr zu Ende. Aber anstelle des heißen Krieges ziehen am Horizont die Wolken des beginnenden Kalten Krieges auf. Alex ist hinter dem Eisernen Vorhang gefangen. Im verzweifelten Versuch, eine Ausreisemöglichkeit zu finden, läßt er sich auf eine Agententätigkeit für die Amerikaner ein; jedoch wird er verraten. Ein letztes Mal versucht Cameron, in die UdSSR zu reisen, dieses Mal begleitet von ihren beiden Schwestern, um Alex irgendwie herauszuholen. Jetzt geht es um Alles oder Nichts.

 

 

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In-Lawfully Yours (DVD)

 

You can’t be mad at someone you don’t believe in.*

 

Cover: In-Lawfully YoursZum Inhalt

Trotz Scheidung hat Jesse ein gutes Verhältnis zu ihrer gerade verwitweten Schwiegermutter. Da diese zu ihrem Sohn Chaz nach New York ziehen will, bleibt Jesse bei ihr in der Kleinstadt Bethel Cove, um beim Packen zu helfen.
Als New Yorkerin fällt es ihr schwer, sich ins Kleinstadtleben einzufügen, zumal sie die Bekanntschaft des Pastors Ben macht, der zudem mit ihrer verstorbenen Schwägerin verheiratet war. Sehr zum Mißfallen des Kirchenvorstandes kommen sich Jesse und Ben näher. Gleichfalls überhaupt nicht begeistert ist ihr Ex-Mann, der ganz andere Pläne hat und eine hinterhältige Intrige spinnt.

 

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